Seminare

<h3>Vorbemerkung: Seminare</h3>
Meine bestehende Seminartätigkeit ist für Sie ein erster Anhaltspunkt zur Entwicklung eigener Vorstellungen für Ihre Fortbildungsbedürfnisse.

<h3>Einzelheiten: Ausgewählte Seminarthemen</h3>
<h4><a name=dokumentiert></a>Dokumentiert – aber richtig!?</h4>
Das von mir selbst aus der Praxis und anhand aktueller Rechtsprechung entwickelte Seminar zeigt Ihnen anhand typischer Fallkonstellationen die – sicher auch in Ihrem Unternehmen aufzuspürenden und äußerst schädlichen – Lücken und Irrtümer bei der Dokumentation Ihrer Geschäftsvorfälle auf.
In dem – halbtägig oder ganztägig planbaren – Seminar erfahren Sie – grob oder etwas verfeinert –, wo greifbare Risiken aber auch Chancen liegen, und wie Sie damit umgehen können und sollten. Bei der Gelegenheit wird zugleich mit ein paar Irrtümern und Aberglauben aufgeräumt. Insbesondere sind die Gefahren und Chancen der elektronischen Post Gegenstand des Seminars, Telefax und Formen des Briefversandes natürlich erst recht.

<h4><a name=abbrucharbeiten></a>Kompetenter Umgang mit Abbrucharbeiten</h4>
Bislang regelmäßig (jährlich) findet das Seminar bei der <abbr title="Technische Akademie Wuppertal e.V.">TAW</abbr> im Oktober statt. Das zweitägige Seminar beleuchtet alle Phasen eines Abbruchprojektes, vor allem des Großprojektes, erst recht in Verbindung mit Komplikationen wie Kampfmitteln, Gefahr- oder sonstigen Schadstoffen. Dabei werden die Teilnehmer auf den aktuellen Stand der technischen Möglichkeiten der Erkundung, Sicherung, Abbruchverfahren und -techniken sowie der Sanierung gebracht.
Die Teilnehmer haben zudem den Vorteil, die rechtlichen Aspekte des Abbruches – Ausschreibung, Kalkulationsrisiko, Nachträge, Sowieso-Kosten, Haftung, Schadensersatz – nicht nur mit dem Rechtsanwalt sondern zugleich mit zwei ausgewiesenen Experten und ö. b. u. v. Sachverständigen, tätig auf dem Gebiet der Sanierung, der Schadstoffe und der Abbruchtechniken, zu erörtern.

<h4><a name=penetrant></a>Wie gehe ich mit "penetranten" Rechtsanwälten um?</h4>
Vorbemerkung: Die Penetranz ist nicht nur als "störende Aufdringlichkeit" sondern – und das ist hier gemeint – als "durchdringende Schärfe" definiert. Der Begriff wird – leider, genau wie fälschlich die "Kritik" – jedoch überwiegend negativ besetzt gebraucht. Es ist aber die Aufgabe gerade des Rechtsanwaltes, den Fall zu durchdringen und ihn messerscharf zu analysieren und zu überdenken, dazu auch nachzufragen.

Der "penetrante" Rechtsanwalt ist also nicht so einfach zufriedenzustellen. Er liest das Gutachten wirklich durch und versucht es nachzuvollziehen. Dabei findet er – auch Sachverständige können fehlbar sein – eine Lücke oder Inkongruenz, fragt dazu nach, mehr oder weniger scharf formuliert. Die leider allgemein zunehmende Aggressivität im Tonfall auch und gerade vor Gericht lässt die Bewertung, ob eine Frage eines Rechtsanwaltes dem allgemeinem Geplänkel oder eher einem erheblichen Problem von Gutachten oder Sachverhalt zuzuordnen ist, immer schwerer werden. Hinzu kommt die manchmal grammatikalisch recht eigenwillige, zumeist im Passiv und "Wir-Stil" gehaltene, mit unnötigen Füllwörtern und doppelten Verneinungen gewürzte, Formulierungstechnik vor Gericht. Da fällt eine Antwort auf eine Frage schon einmal zu bissig und knapp aus, auch Sachverständige sind nur Menschen, die Folge: ein Befangenheitsantrag.

Das für gerichtlich tätige Sachverständige entwickelte, auf in der Regel zwei Tage angelegte Seminar kann hier weiterhelfen. Es ist rollenspielbasiert aufgebaut. Es vermittelt rhetorische Fähigkeiten, schärft das Argumentationsvermögen.